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Juni 15 Freitag
20:00 Uhr

Bernd Stelter

Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten

  • Veranstaltungsort:
    Haus der Springmaus
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Musikkabarett

Bernd Stelter : Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten

Preise (EUR): 27,70 / 21,90 (erm.)

Es gibt Comedians, die einen Schenkelklopfer nach dem anderen ins Publikum feuern. Kabarettisten, die tiefgründig Ursachenforschung betreiben und nicht selten ein Sammelsurium aus Schmunzeln, Lachen und Schweigen ernten. Und es gibt Bernd Stelter.  
Bernd Stelter auf eine Rolle festzunageln, wird nicht gelingen. Klar macht er Kabarett – aber nicht nur. Denn er ist ein Mann, der sich in keine Schublade einordnen lässt. Und sein neustes Album „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ unterstreicht erneut seine Qualitäten eben auch als facettenreicher Liedermacher.  
Geboren im Unna der Sechziger Jahre, schmeißt er kurz vorm Examen sein Studium, um sich fortan einem Leben auf der Bühne zu widmen. „Mein Vater ist fast wahnsinnig geworden. Im Nachhinein betrachtet war es eine gute Idee“, sagt er heute.  
Stelter gehört zu einer Gilde detailverliebter Bühnengrößen, der das Leben aufsaugt und stilsicher in seinen Stoffen verarbeitet. „Ich glaube, ein Kabarettist und Liedermacher geht vielleicht mit sehr offenen Augen durch die Welt. Und ich habe immer meine kleine, schwarze, ledergebundene Kladde dabei“, berichtet Bernd Stelter, der auf den 13 Songs seines neuen Albums „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ vor allem eines ist – authentisch.  
Das Album überzeugt neben amüsantem Storytelling wie beispielsweise in „Schatz, du kannst Gedanken lesen“ oder „Der langsame Jogger vom Rhein“ auch mit besonders nachdenklichen Momenten, die einmal mehr den Titel des Albums hervorheben – allem voran steht der Titel „Ein Leben lang“. In diesem Song verarbeitet Bernd Stelter auf einfühlsame Weise den Tod seiner Eltern.