True Crime von VierNull.de - Der letzte RAF-Mord in Deutschland
Der letzte RAF-Mord in Deutschland
Als am 13. Februar 1991 auf die US-Botschaft in Bonn vom gegenüberliegenden Rheinufer mehrere Schüsse abgegeben wurden, hielt die Polizei das für einen Protest gegen den gerade laufenden Golf-Krieg. Wenige Wochen später sah man das anders. Denn am 1. April wurde in Düsseldorf der Chef der Treuhand, Detlev Karsten Rohwedder, in seinem Haus erschossen. Mit der selben Waffe wie der in Bonn. Am Tatort fand man ein Bekennerschreiben der Terror-Gruppe RAF. Diese Gruppe - das Kürzel steht für Rote Armee Fraktion - hatte Deutschland bereits seit den 1970er Jahren durch Morde und Entführungen in Atem gehalten. Nun schlug man in Düsseldorf zu und brachte Rohwedder mitten in der Nacht um, als er in seinem Arbeitszimmer am Fenster stand. Die Düsseldorfer Journalisten Christian Herrendorf und Hans Onkelbach schildern den Fall. Sie beschreiben das Opfer, den Tatort, die Hintergründe und erklären die Historie dieser Terror-Gruppe.