Vince Ebert - Vince of Change
Vince Ebert - Vince of Change
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten:
Kürzlich hat ein Mitglied
der Letzten Generation ein Kind bekommen. In Berlin gibt es einen
Senatsbeschluss, nach dem neue Straßen nur nach weiblichen Personen
benannt werden dürfen. Sackgassen inbegriffen. Eine neue Studie des
Wirtschaftsministeriums zeigt, dass Solarparks auch nachts genügend
Strom liefern können, wenn man die Anlagen unter Flutlicht betreibt.
Technisch wäre das heute schon möglich. Aber die großen Konzerne
verhindern das leider.
Der Wissenschaftskabarettist und Physiker
Vince Ebert zieht Bilanz: Sind wir in den letzten Jahren rationaler,
besonnener oder gar klüger geworden? Spoiler Alarm: Nein, sind wir
nicht. Nur 18 % der Bevölkerung tragen einen Fahrradhelm, aber 91 %
nutzen eine Schutzhülle für ihr Handy.
Wenn die Realität immer mehr
zur Satire wird, wenn Regierungserklärungen praktisch nicht mehr von
Postillon-Artikeln unterscheidbar sind – wie bitte soll man das als
Satiriker noch toppen?
Doch Vince Ebert gibt nicht auf. Nach außen
mag er ein alter weißer Mann sein. Doch das ist nur ein soziales
Konstrukt. In „Vince of Change“ identifiziert er sich als 32-jähriger
braungebrannter Surflehrer aus Kalifornien und spricht damit vollkommen
neue Zielgruppen an. Denn seine Mission betrifft uns alle: In einer
Epoche, die immer mehr durch Gefühle, Befindlichkeiten und
Irrationalitäten zu versinken droht, hält er trotzig die Fahne der
Vernunft hoch. Und außerdem braucht er das Geld.